Vertraue Niemandem. Nicht einmal Dir selbst.

Ein junger Mann (David Kross) kommt mitten in der Nacht auf den Gleisen in einem U-Bahn-Tunnel zu sich. Weder erinnert er sich an seinen Namen, noch weiß er, wie er dorthin gekommen ist. Als er sich plötzlich auf einem Fahndungsbild entdeckt, begreift er, dass sein Leben in höchster Gefahr ist. Doch zum Nachdenken bleibt nicht viel Zeit, denn seine Verfolger sind ihm dicht auf den Fersen. Unverhofft findet er ein Tagebuch, verfasst in seiner eigenen Handschrift und scheinbar der Schlüssel zu allem. Als schließlich auch noch eine junge Frau (Emilia Schüle) auftaucht, die wie er eine Brandwunde an der linken Hand hat, beginnt eine gefährliche Reise in die Vergangenheit. Mit jedem weiteren Puzzlestück enthüllt sich eine abgründige Verschwörung, die sich in höchste gesellschaftliche Kreise zieht ...

David Kross

, 1990 in Schleswig-Holstein geboren, feierte als 15-Jähriger gleich mit seiner ersten Kinohauptrolle in Detlev Bucks KNALLHART seinen Durchbruch. Mit Regisseur Buck arbeitete der Nachwuchsstar daraufhin wiederholt zusammen.

Nach dem großen Erfolg der Otfried-Preußler-Verfilmung KRABAT (Marco Kreuzpaintner, 2008) stand David Kross in der internationalen Produktion DER VORLESER (The Reader, Stephen Daldry, 2008) vor der Kamera. Die Adaption von Bernhard Schlinks Bestseller entstand u.a. in Berlin und Görlitz. Für seine Leistung erntete David Kross eine Nominierung für den Europäischen Filmpreis als Bester Darsteller und wurde bei den Filmfestspielen in Cannes mit der Trophée Chopard ausgezeichnet. Seine Filmpartnerin Kate Winslet gewann den Oscar® als Beste Hauptdarstellerin.

Steven Spielberg besetzte den deutschen Shootingstar – 2010 mit dem österreichischen Film- und Fernsehpreis Romy ausgezeichnet - in seinem Kriegsepos GEFÄHRTEN (War Horse, 2011). Zuletzt hat David Kross die Ko-Produktion RACE (Stephen Hopkins) über US-Leichtathlet Jesse Owens abgedreht, der 1936 bei den Olympischen Spielen in Berlin vier Goldmedaillen gewann.

Emilia Schüle

wurde 1992 in Russland geboren und kam als Kleinkind mit ihrer Familie nach Berlin. Bereits mit sieben Jahren nahm sie Tanzunterricht. Ihre erste Kinohauptrolle übernahm sie 2008 in Ute Wielands Bestsellerverfilmung FRECHE MÄDCHEN. Zwei Jahre später folgte die Fortsetzung des Publikumserfolgs. Unter der Regie von Ute Wieland stand Emilia Schüle erneut in BESSER ALS NIX (2014) an der Seite von Wotan Wilke Möhring vor der Kamera.

Im Fernsehen war die Berlinerin in Andreas Prochaskas „Die letzte Spur – Alexandra, 17 Jahre“ (2011) sowie in der mit dem Grimme-Preis ausgezeichneten TV-Serie „Add a friend“ (seit 2012) zu sehen. Für ihre eindringliche Leistung in Franziska Meletzkys zweiteiligem „Tatort: Wegwerfmädchen / Das goldene Band“ (2012) erhielt Emilia Schüle die Goldene Kamera und den Deutschen Schauspielerpreis als Beste Nachwuchsschauspielerin.

Im Februar 2015 wurde Emilia Schüle zudem der ASKANIA Shooting-Star AWARD verliehen. Zuletzt überzeugte sie in TOD DEN HIPPIES – ES LEBE DER PUNK! neben Tom Schilling auf der Leinwand.

Ben Münchow

, 1990 in Dachau geboren, gab sein Kinodebüt im Musical ROCK IT! (Mike Marzuk, 2010) an der Seite von Emilia Schüle.

2001 stand er unter der Regie von Katharina Thalbach in „Der Hauptmann von Köpenick“ am Maxim Gorki Theater in Berlin erstmals auf der Bühne. Nach weiteren Theaterrollen, u.a. in „Der kleine Vampir“ am Ernst Deutsch Theater Hamburg, und ersten Auftritten in TV-Produktionen wie Thorsten Näters Musikfilm „Nur eine Nacht“ (2012) besetzte BOY 7-Regisseur Özgür Yildirim den Nachwuchsschauspieler in seinem Hamburger „Tatort: Feuerteufel“ (2013).

Es folgten Episodenrollen in Erfolgsserien wie „Küstenwache“ oder „Heiter bis tödlich“ (2013). im Januar 2015 sorgte Ben Münchow dann als Psychopath in „Tatort: Die Sonne stirbt wie ein Tier“ mit Ulrike Folkerts für großes Aufsehen. Parallel ist er als Synchron- und Hörspielsprecher gefragt und tritt mit der Hamburger Band Kollektiv22 auf, zu der übrigens auch sein BOY 7-Kollege David Berton (Boy 35) zählt.

Jens Harzer

, 1972 in Wiesbaden geboren, schloss seine Schauspielausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule in München ab und war ab 1993 zunächst an den Münchner Kammerspielen und im Anschluss am Bayerischen Staatsschauspiel engagiert. Bei den Salzburger Festspielen stand er von 2001 bis 2004 als der Tod im „Jedermann“ auf der Bühne. Die Inszenierung wurde 2004 auch im Fernsehen ausgestrahlt.

2003 erhielt Jens Harzer den Kurt-Meisel-Preis für herausragende künstlerische Leistungen des Vereins der Freunde des Bayerischen Staatsschauspiels und wurde 2008 von der Fachzeitschrift „Theater heute“ zum Schauspieler des Jahres gekürt. Seit 2009 ist Harzer festes Ensemblemitglied am Thalia Theater Hamburg. Für seine Darstellung des Marquis Posa in Schillers „Don Carlos“ wurde er erneut als Schauspieler des Jahres ausgezeichnet.

Seine erste Kinorolle spielte Jens Harzer 1995 in Michael Verhoevens Tabori-Adaption MUTTERS COURAGE. Zuletzt war er neben David Kross in SAME SAME BUT DIFFERENT (2009) auf der Leinwand zu sehen.

Jörg Hartmann

, Jahrgang 1969, war jahrelang Ensemblemitglied der Berliner Schaubühne, bevor er sich in herausragenden TV-Produktionen wie „Die Wölfe“ und „Weissensee“ auch als Fernsehschauspieler etablierte.

Der gebürtige Hagener absolvierte die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Anschließend folgten Engagements am Staatstheater Meiningen und dem Nationaltheater Mannheim, bevor er 1999 an die Schaubühne am Lehniner Platz in Berlin wechselte, wo Jörg Hartmann bis 2009 zum Ensemble zählte. Ab Ende der 1990er-Jahre übernahm der Schauspieler parallel zu seiner Theaterarbeit erste Fernsehrollen in Reihen wie „Ein Fall für zwei“ oder „Der Kriminalist“. Seit 2009 konzentriert sich Hartmann auf die Arbeit vor den Kameras. So kennen ihn die Fernsehzuschauer zum Beispiel als Dienststellenleiter der Hamburger Mordkommission in der Krimireihe „Bella Block“.

Für großes Aufsehen sorgte Friedemann Fromms vielfach preisgekrönter Dreiteiler „Die Wölfe“. Als Mitglied des Ensembles konnte Hartmann 2009 eine Goldene Nymphe beim Festival de Télévision in Monte Carlo sowie den internationalen Fernsehpreis Emmy entgegennehmen. Für seine Darstellung des skrupellosen Stasi-Majors in der TV-Saga „Weissensee“ wurde er 2011 zudem mit dem Deutschen Fernsehpreis als Bester Schauspieler gewürdigt. Daneben spielte Jörg Hartmann diverse Episodenhauptrollen in der „Tatort“-Reihe. Seit 2012 ermittelt er als Hauptkommissar Peter Faber im Dortmunder „Tatort“.

Liv Lisa Fries

, 1990 in Berlin geboren, bekam ihre erste Rolle als Teenager in Oskar Roehlers ELEMENTARTEILCHEN (2006), doch ihre Szene fiel der Schere zum Opfer. Sie ließ sich nicht entmutigen, nahm Schauspielunterricht und wurde mit einer Hauptrolle in „Schimanski: Tod in der Siedlung“ (2007) neben Götz George belohnt. Regisseur Torsten C. Fischer besetzte die Entdeckung daraufhin auch in seinem Drama „Guter Junge“ (2007). In der Folge stand Liv Lisa Fries für diverse Fernsehproduktionen vor der Kamera. Erste Kino-Auftritte hatte die Nachwuchsschauspielerin in DIE WELLE (Dennis Gansel, 2008) und ROMEOS (Sabine Bernardi, 2011).

Enthusiastisches Kritikerlob erntete sie für das TV-Drama „Sie hat es verdient“ (2011), das für Liv Lisa Fries den endgültigen Durchbruch bedeutete. Für ihre intensive Darstellung einer gewalttätigen Jugendlichen erhielt sie mehrere Auszeichnungen, darunter den Günter-Strack-Fernsehpreis im Jahr 2011 und die Lilli Palmer & Curd Jürgens Gedächtniskamera sowie den Nachwuchspreis der Goldenen Kamera 2012.

In der ZDF-Reihe „Frauen, die Geschichte machten“ verkörperte sie 2013 Sophie Scholl. Eine weitere Kinohauptrolle übernahm die Berlinerin neben Friedrich Mücke und Dominic Raacke in STAUDAMM (2013) über die Folgen eines Amoklaufs. Der Film lief im Wettbewerb des Max-Ophüls-Festivals und Liv Lisa Fries erntete eine Nominierung als Beste Nachwuchsdarstellerin.

Für das Sterbehilfe-Drama UND MORGEN MITTAG BIN ICH TOT (Frederik Steiner, 2013) erhielt Liv Lisa Fries 2014 den Bayerischen Filmpreis sowie den Max-Ophüls-Preis als Beste Nachwuchsdarstellerin. 2015 wurde ihr für ihre Leistungen in STAUDAMM und MORGEN MITTAG BIN ICH TOT zudem der Preis der deutschen Filmkritik verliehen.

Buddy Ogün

, Jahrgang 1984, stammt aus Hamburg und wurde 2006 durch seine YouTube-Videos bekannt. Zusätzliche Popularität erlangte der Comedian ab 2009 durch Auftritte in Stefan Raabs Show „TV Total“. 2010 erschien seine erste DVD „V.I.P. Was los!“. 2013 folgte „Ich mach sie klar, was los!“. Mit diesem Programm ging Ogün auch auf Tournee. Im gleichen Jahr startete außerdem seine satirische Nachrichtensendung „Ghetto News“ auf YouTube.

Zu den zahlreichen Charakteren, die er alle selbst verkörpert bzw. spricht, zählen der selbsternannte Gangsta-Rapper Ogün Bastürk, Ogüns Freundin Derya, sein Berliner Kumpel Roughrider of Love, der jähzornige Veranstalter Kalle, der Ogün für Auftritte bucht, und Norbert Hückeswagen, der Wetteransager der „Ghetto News“.

Erste Rollen übernahm Buddy Ogün in der TV-Comedy „Der Blender“ (2011) von und mit Tom Gerhardt sowie in Folge 10 der Krimiserie „Heiter bis tödlich – Nordisch herb“ (2013). BOY 7 ist sein Kinodebüt.

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